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Soundcraft Si Performer 3

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Soundcraft Si Performer 3

Digitals Mischpult mit integrierter DMX/Lichtsteuerung

Bessere Übersichtlichkeit durch farbliche Beleuchtung der Fader-Bahnen (Fader-Glow).

40 Bit Floating Point Prozessing zum optimalen Ausschöpfen der DSP-Leistung, für nahezu unbegrenzten Headroom, Vermeidung von Komprimierungs-Effekten und digitalen Clippings.

Zweiter Kartenslot - Steckkarten zum Anschluss an alle gängigen Netzwerke (optional erhältlich).

Klangbearbeitung mit Lexicon Effekten und BSS Equalizern.

DMX512-Schnittstelle zur Steuerung kleiner Licht-Sets.

Einfache Steuerung über ViSi Remote APP (iOS).

Unverbindliche Preisempfehlung
7.190,- EUR

Die Soundcraft Si Performer Mischpulte sind in drei Rahmengrößen erhältlich - als 19" Rackversion mit 16 Fadern/Mic Preamps (abnehmbare Seitenteile) sowie mit 24 und 32 Fadern/Mic Preamps. Eine Weltpremiere ist die DMX512 Schnittstelle, die dem Toningenieur die Steuerung eines kleinen Licht-Sets manuell oder über die Szenenautomation erlaubt. Professionelle Features bei einfachster Bedienung – das ist das Motto bei den Soundcraft Si Performer Mischpulten. Fader Glow, 40 Bit Floating Point Prozessing, Lexicon Effektgeräte, BSS Grafik EQs, VCA Gruppen, LCR Panning - diese Merkmale kennen viele Anwender bereits von STUDER Mischpulten bzw. der Soundcraft Vi Serie. Gepaart mit der enormen DSP Power (80 Mischpultkanäle, 32 Mixbusse plus LCR) und den beiden optionalen Kartenslots für zusätzliche I/O (Stageboxen, Recording) können auch komplexe Setups in einem sehr kompakten Paket kostengünstig realisiert werden. Assignable Channel Strip (ACS) - die Bedienoberfläche erschließt sich dem Anwender sofort. Ein komplett ausgestatteter Kanalzug bietet auf der Mischpultoberfläche sofortigen Zugriff auf den Vorverstärker, den Kompressor, das Gate, den vollparametrischen 4-Band Equalizer und das Panorama/Delay/Routing des selektierten Kanalzugs. Bei den Ausgangsbussen ist diese Funktion identisch – natürlich ohne Vorverstärker und Gate.

The One Touch Easy Mix – diese Funktion erlaubt schnelles Abmischen der Kanalsignale auf die Mix-Busse. Durch Auswählen eines Mix Busses (z.B. FX Bus 1) werden 5x Arbeitsschritte automatisch erledigt: Alle bestehenden Solo-Funktionen werden ausgeschaltet, die Send-Regler auf die Kanalfader gelegt (der Fader Glow zeigt dies in der entsprechenden Farbe an), der Bus Master dem rechts außen liegenden MONO/SEL Fader zugeordnet, der ausgewählte Bus Master/FX Return automatisch SOLO geschaltet und dem ACS zugeordnet. Beim Abmischen von z.B. vier Bussen werden somit 40 Arbeitsschritte durch achtmal Taste drücken bewerkstelligt. Dies spart dem Anwender Zeit und eliminiert potentielle Bedienfehler.

Global Mode – zusätzlich zum Kanalzug bietet eine Potentiometer-Reihe jederzeit Zugriff auf global für jeden Kanalzug/Bus ausgewählte Parameter (Gain/Pan/HPF). Kanal-LCD Farbdisplay – über dem Kanalfader werden Kanal-/Bus-Name oder Modus des Faders sowie Gate-Status, Gain Reduction und Eingangspegel angezeigt.

Zwei optionale Kartenslots - die Si Performer Mischpulte können mit bis zu zwei optionalen I/O Karten erweitert und z.B. an eine externe Stagebox und/oder Aufnahmegeräte angeschlossen werden. Jede von Soundcraft/STUDER erhältliche Stagebox kann gesteuert werden und somit sind die Si Performer Mischpulte auch eine optimale Ergänzung für bereits existierende Vista, Vi oder Si Systeme. Kartenslot 1 verfügt über eine Kapazität von 64 Ein- 64 Ausgängen. Kartenslot 2 bietet zusätzliche 64 Ein- und 32 Ausgänge.

Die Soundcraft Si Performer Serie ist sowohl für mobile Applikationen als auch für Theater/Festinstallationen geeignet. Für FOH/Monitor-Anwendungen und Recording Anwendungen kann eine Gain Kompensation aktiviert werden, die Änderungen des analogen Gain-Reglers am Digitalen Direct Out ausgleicht (DOGS = Digital Output Gain Stabilization).

Alle Mischpulte der Soundcraft Si Performer/Expression/Compact und Vi-Serie können über die im App-Store erhältliche ViSi App ferngesteuert werden. Dabei ist sowohl die Kontrolle mehrerer Soundcraft Vi/Si-Pulte von einer App als auch der Zugriff auf das gleiche Pult von mehreren Toningenieuren via I-Pad möglich.

Offline Editor Programm - Hiermit können Pulteinstellungen, Beschriftungen, Routings etc. als Showfile erstellt und später in das Pult geladen werden.

Soundcraft Si Performer 3
Soundcraft Si Performer 3
Soundcraft Si Performer 3
Soundcraft Si Performer 3

Optionales Zubehör

FAQs

Gibt es bei den Si Expression/ Compact / Performer Subgruppen (Audiogruppen)?
Wie funktioniert die iPad Steuerung der Si Compact / Si Expression und Si Performer Pulte?
Wie kann man die Firmware / Software der Si Expression/ Compact/ Performer Pulte aktualisieren?
Ich habe den Lockout bei meinem Pult aktiviert und kenne das Password nicht. Wie bekomme ich es wieder frei?
Wo finde ich die ViSi Remote App?
Welche ViSi Remote Version läuft mit welcher Pult-Software?
Wie finde ich heraus, welche ViSi App Version ich auf meinem iPad bereits installiert habe?
Kann ich jedes iPad für die ViSi App verwenden?
Ist eine Remote Control für Android Tablets geplant?
Kann ich die Showfiles zwischen Si Performer / Si Expression / Si Compact hin und her laden?
Kann ich in allen Si Pulten alle optionalen Si-Kartentypen verwenden?
ViSi Remote 2.1.4 – Welche Software-Version benötigt das Mischpult
Was ist Fader Glow?
Was ist ein Assignable Channel Strip (ACS)? (inkl. Erwähnung “Global Mode” & “Interrogate”)
Was bedeutet TOTEM?
Wie funktioniert DOGS?
Wie kann ich FOH/Monitor Szenarien mit der Si-Serie realisieren?
Kann ich Showfiles auch ohne Mischpult erstellen oder bearbeiten?

Gibt es bei den Si Expression/ Compact / Performer Subgruppen (Audiogruppen)?

Audio Gruppen gibt es bei den Si Expression / Compact / Performer Pulten nicht in der herkömmlichen Form.

Es gibt allerdings AUX Wege, die man im Menu unter Output auf POST (Faderglow = grün) umstellen und die gewünschten Kanäle auf diesen Bus mit 0dB schicken kann. Dann verhält sich dieser AUX genauso wie eine Subgruppe.

Siehe PDF.


Wie funktioniert die iPad Steuerung der Si Compact / Si Expression und Si Performer Pulte?

1. Auf der Si Compact muss mindestens die Software Version V2.2 Build 5, auf der Expression 1.0 build 4 und auf der Si Performer mindestens 1.1 build 6 oder neuer installiert sein. (Aktuelle Software für Si Compact findet man unter dem unten aufgeführten Link)

2. Desweiteren sollte auf dem iPad die aktuelle Version der ViSi App installiert sein (erhältlich über iTunes im App Store von Apple).

3. Zur Kommunikation zwischen Mischpult und iPad wird weiterhin ein Wireless Access Point benötigt. Hierzu verbindet man den Access Point mithilfe eines handelsüblichen Netzwerkkabels (CAT5) mit dem HiQnet Port auf der Pultrückseite.

Im Pult-Menu unter SYSTEM, muss der HiQnet Port aktiviert sein. Je nach dem, ob der Access Point einen DHCP Server hat oder nicht, kann man neben einer festen IP Adresse dem Pult und dem iPad auch automatisch eine Adresse zuweisen lassen (DHCP aktivieren). Vergibt man feste Adressen, muss man die SiCompact nach der Adressvergabe einmal neu starten.

Wichtig: IP Adressen und HiQnet Adressen der einzelnen Geräte dürfen nicht gleich sein - Subnet Masken müssen dagegen gleich sein. (Die IP Adressen müssen in dem durch die Subnet Maske definierten Adressbereich liegen.)

Beispiel einer funktionierenden Adressierung:

Access Point
IP Adresse: 192.168.1.1
Subnet Maske: 255.255.255.0

SiCompact
HiQnet Adresse: 24
IP Adresse: 192.168.1.100
Subnet Maske: 255.255.255.0

iPad
HiQnet Adresse: 49103
IP Adresse: 192.168.1.101
Subnet Maske: 255.255.255.0

Eine genauere Beschreibung finden Sie im beigefügten PDF. Unter dem nebenstehenden Link kommen Sie direkt zur englischen Beschreibung von Soundcraft.

www.soundcraft.com/downloads/software.aspx?pid=181#downloads


Wie kann man die Firmware / Software der Si Expression/ Compact/ Performer Pulte aktualisieren?

Eine Anleitung zum Software Update finden Sie in der angehängten PDF. Unter dem Link finden Sie die aktuelle Software aller Digitalpulte bei Soundcraft. Man muß zum Download nicht registriert sein, braucht allerdings eine Emailadresse um zum Downloadbereich zu kommen.
Der 2. Teil der Anleitung bezieht sich auf das Löschen der SD Karte im Pult. Dies ist nicht immer notwendig - nur wenn Soundcraft es beim jeweiligen Update schreibt. Vor dem Löschen der SD Karte, kann man sich über den File Explorer der Si Compact alle bestehenden Showfiles auf einen USB STick exportieren.

www.soundcraft.com/downloads/software.aspx


Ich habe den Lockout bei meinem Pult aktiviert und kenne das Password nicht. Wie bekomme ich es wieder frei?

Solange niemand dem Administrator ein eigenes Passwort vergeben hat, ist bei den Si-Compact,
Performer, Expression und Impact Mischpulten das Standardpasswort: password
Achtung: Es muss auf Groß- und Kleinschreibung geachtet werden!
Sollte das Passwort verändert und vergessen worden sein gibt es zwei Möglichkeiten das Pult wieder zu öffnen.

1. Möglichkeit, die interne SD Karte des Pultes über das Update Menu formatieren. Wichtig dabei ist, das alle auf der Konsole gespeicherten Showfiles verloren gehen. Man sollte also vor dem Formatieren alle Files auf einen USB Stick exportieren.
(Siehe: Wie kann ich das Pult komplett leer machen und alle Show-Files exportieren?)

2. Möglichkeit, man geht in das Update Menu und löscht über den "File Explorer" den Ordner ".SECURITY". Damit ist die gesamte Benutzerkonten Einrichtung weg. Showfiles dagegen bleiben erhalten.
Powerbutton lange drücken, dann MENU drücken, mit den Buttons "LR, MONO & FX1" geht der File Explorer auf. Im unteren bereich zu Security scrollen oder unten rechts die SD Karte formatieren)


Wo finde ich die ViSi Remote App?

Da diese APP nur für iPad und iPad mini konzipiert ist, kann sie auch nur auf diesen Geräten in der APP Store APP gefunden werden. Anbei ist eine PDF Anleitung, wie man die APP in iTunes findet.
In weiteren Beiträgen ist beschrieben, wie man die APP mit den Pulten verbindet.

www.soundcraft.com/apps/visi-remote.aspx?pid=175


Welche ViSi Remote Version läuft mit welcher Pult-Software?

ViSi Remote V1.2.4 benötigt pultseitig folgende Software Versionen (erhältlich unter www.soundcraft.com):
- Si Performer V1.1 Build 6 aufwärts
- Si Expression V1.0 Build 4 aufwärts
- Si Compact V2.2 Build 5 aufwärts
- Vi-Serie V4.6 aufwärts

ViSi Remote V2.0 benötigt pultseitig folgende Software Versionen (erhältlich unter www.soundcraft.com):
- Si Performer V1.5 aufwärts
- Si Expression V1.5 aufwärts
- Si Compact V3.0 aufwärts
- Vi-Serie V4.6 aufwärts*

WICHTIG: Die neueste Pultsoftware ist notwendig, um mit der ViSi App 2.0 auf die Kanalparameter zuzugreifen. Unter älteren Software Versionen ist der Funktionsumfang der gleiche wie bei ViSi App 1.2.4.

* Vi Serie Pulte arbeiten zwar unter ViSi V2.0 aber haben außer der verbesserten Stabilität vorerst keine neuen Funktionen verfügbar. Diese werden vermutlich im ersten Halbjahr 2014 hinzugefügt.


Wie finde ich heraus, welche ViSi App Version ich auf meinem iPad bereits installiert habe?

1. Starten Sie die ViSi Remote App auf Ihrem iPad.
2. Drücken Sie "Devices" (oben links), um die Device Liste zu öffnen, falls sie noch nicht geöffnet ist.
3. Drücken Sie in der Device List unten rechts "Info", um sich die Version anzeigen zu lassen.


Kann ich jedes iPad für die ViSi App verwenden?

Die ältere ViSi Remote App 1.2.4 kann weiterhin mit jedem iPad - auch iPad 1 - benutzt werden.

Da die neue ViSi Remote 2.0 jedoch iOS 6 aufwärts benötigt und das iPad 1 nicht kompatibel mit iOS 6 ist, kann die ViSi Remote 2.0 nicht mit dem iPad 1 verwendet werden.


Ist eine Remote Control für Android Tablets geplant?

Zur Zeit gibt es keine Pläne, eine Remote Control für Android Tablets zu entwickeln.


Kann ich die Showfiles zwischen Si Performer / Si Expression / Si Compact hin und her laden?

Unter folgenden Pult-Softwareversionen sind die Shows untereinander problemlos im Bereich der zur Verfügung stehenden DSP Leistung kompatibel:

Si Compact V3.0 und neuer
Si Expression V1.5 und neuer
Si Performer V1.5 und neuer

Unter diesen Versionen können auch ältere Si Expression und Si Performer Showfiles geladen werden.

Wichtig: Beim Austausch von Showfiles zwischen den Pulten, muß man die zur Verfügung stehende DSP Leistung der verschiedenen Systeme beachten. D.h. z.B. wenn man von einem Performer eine Show auf ein SiCompact spielt, werden alle Monokanäle ab Kanal 33 ignoriert und von den Stereo Kanälen funktionieren nur die 4 FX Returns. Außerdem können natürlich nur 4 Mutegruppen abgebildet werden und keine VCA's... (Vergleich der Pultfeatures -> siehe PDF Anlage)

Showfiles die unter Si Compact 2.3 und älter erstellt wurden, können nur auf Si Compact Pulten mit Version 2.3 oder älter geladen werden - also auch nicht unter V3.0. (siehe Link zur Version 2.3 build10)

www.soundcraft.com/downloads/fetchfile.aspx?cat_id=software&id=4655


Kann ich in allen Si Pulten alle optionalen Si-Kartentypen verwenden?

Bis auf die BLU-Link-, Dante- und Multidigital-Karte (ausschließlich für Si Performer, Si Expression, Si Compact) sind alle Kartentypen in allen Pulten verwendbar (siehe PDF zu Kartenoptionen auf den Produktseiten).


ViSi Remote 2.1.4 – Welche Software-Version benötigt das Mischpult

ViSi Remote 2.1

Si Performer V1.6 build 0006
Si Expression V1.6 build 0006
Si Compact V3.1 build 0006
Vi Serie V4.6 or higher
Vi300 V5.0.0.229 or higher

ViSi Remote 2.1.4

Si Performer V1.1 build 6 or higher
Si Expression V1.0 build 4 or higher
Si Compact V2.2 build 5 or higher
Vi Serie V4.6 or higher


Was ist Fader Glow?

Fader Glow ist eine patentierte Entwicklung von Soundcraft. Wörtlich übersetzt heißt es „Faderbeleuchtung“ und genau das ist es auch. Je nach Belegung des Schiebereglers leuchtet die unmittelbar unter dem Chassis befindliche LED Lightpipe blau, grün, orange o.a.

Diese beleuchteten Faderbahnen garantieren optimale Übersicht in den frei belegbaren Layern. Da digitale Mischpulte im Gegensatz zu analogen Mischpulten meist mehrere Faderebenen besitzen, ist eine schnelle Orientierung wichtig. Erkennen statt Lesen heißt das Fader Glow Prinzip, Sie müssen also nicht jedes Mal die Beschriftung des Kanals oder Busses lesen, sondern erkennen sofort, ob Aux Sends oder Eingangskanäle, der Grafik EQ oder die Lexicon Returns anliegen. Sie haben die Hand immer am richtigen Fader und peinliche Fehlgriffe während der Show gehören der Vergangenheit an.


Was ist ein Assignable Channel Strip (ACS)? (inkl. Erwähnung “Global Mode” & “Interrogate”)

Assignable Channel Strip (ACS) – heißt übersetzt „zuweisbarer Kanalzug“. Es handelt sich um ein Bedienkonzept, mit dem auch „analoge Mischpulttechniker“ sofort zurecht kommen. Dieses Prinzip erlaubt echtes analoges Arbeiten, da ein kompletter Kanalzug oben auf dem Mischpult zur Verfügung steht. Dieser ACS wird mit einem Tastendruck lediglich „hin- und hergeschoben“. Drücken Sie beispielsweise die SELect Taste von Kanal 1, so zeigt der ACS die Paramtereinstellungen von Kanal 1 an. Drücken Sie SEL an Kanal 2, schiebt sich das ACS Fenster sozusagen auf nach rechts auf Kanal 2. Die SELect Taste bestimmt, was der ACS anzeigt. Beim TOTEM Prinzip (siehe FAQ TOTEM) wird der ACS automatisch dem ausgewählten Bus zugeordnet.

Ergänzt wird der Zugriff auf ACS Parameter durch den Global Mode. Unmittelbar über den Fadern und den Pegelanzeigen befindet sich eine Potentiometer-Reihe. Auf diese Potentiometerreihe können Sie wahlweise den Gain, das Panorama oder den High Pass Filter der Kanäle/Busse legen. Der gewählte Parameter steht dann auf diesem Regler unabhängig von der ACS Zuordnung immer zur Verfügung.

Ein weiteres Feature ist die Abfragefunktion namens „Interrogate“. Dies ist eine sehr einfache aber sehr nützliche Funktion. Nehmen wir an, Sie möchten für neun Kanäle die Phantomspeisung einschalten. Normalerweise würden Sie folgendermaßen vorgehen: SELect Kanal 1, 48V im ACS einschalten, SELect Kanal 2, 48V im ACS einschalten, SELect Kanal 3, 48V im ACS einschalten und so weiter bis zum Kanal 9.

Das geht jedoch deutlich schneller und übersichtlicher. Sie halten die 48V Taste im ACS gedrückt und sofort leuchten die SELect Tasten der Kanäle auf, bei denen diese Funktion aktiviert ist. Sollten keine SELect Tasten aufleuchten, ist die Funktion nirgendwo aktiviert. Sie müssen nun lediglich – während sie 48V weiterhin gedrückt halten – die SELect Tasten der ersten neun Kanäle aktivieren, um die Phantomspeisung dort einzuschalten, fertig! Diese Interrogate Funktion ist für alle ACS Funktionen möglich – Kompressor ON/OFF, EQ ON/OFF, MIX L/R Routing etc.

ACS, Global Mode, Interrogate und TOTEM machen die Si Mischpulte unserer Meinung nach zu den mit Abstand schnellsten Digitalpulten ihrer Preisklasse. Und „schnell“ heißt für Sie: Weniger Fehler, weniger Stress, mehr Zeit für das Wesentliche, den Sound und die Künstler!


Was bedeutet TOTEM?

The One Touch Easy Mix – einfaches Mischen durch einen Tastendruck. Diese Funktion erlaubt schnelles Abmischen der Kanalsignale auf die Mix-Busse, zum Beispiel für einen Monitormix der einzelnen Musiker. Unter dem ACS befinden sich die kleine Tasten für jeden Mix-Bus (Mix 1, Mix 2 oder für die Lexicon Effekte FX 1, FX 2 und für die Matrix MX 1, MX 2..).

Nehmen wir an, sie möchten nun für den Sänger, den Gitaristen und den Schlagzeuger einen eigenen Bühnenmix erstellen und haben Mix Bus 1 dem Wedge/Bühnenlautsprecher des Sängers, Mix Bus 2 dem Gitaristen und Mix Bus 3 dem Schlagzeuger zugeordnet. Durch Auswählen des Monitor Busses für den Sänger („One Touch“ auf den Taster Mix 1) werden nun automatisch 5 Arbeitsschritte erledigt: Alle ggf. aktivierten Solo-Funktionen werden ausgeschaltet, die Mix 1-Regler werden auf die Fader gelegt (Fader Glow mit gelben Fadern), der Schieberegler des Mix 1 Bus Master liegt rechts außen auf dem Mono Summenfader, die Prozessing Elemente des Mix 1 Bus (Kompressor, EQ usw.) liegen oben auf dem Channel Strip und die Solo Funktion ist für den Mix 1 Bus aktiviert, so dass sie den Mix für den Sänger sofort auf dem Kopfhörer hören. Um das gleiche für den Gitarristen durchzuführen, drücken Sie einfach Mix 2, es muss nichts deaktiviert oder gespeichert werden. In der Praxis heißt das, für den Monitormix von drei Musikern plus zwei Effektmischungen müssen Sie nur 6mal eine Taste drücken und erledigen damit 50 Arbeitsschritte. Sie brauchen nicht nachzurechnen, es stimmt ;-)

Wie viel Zeit und Konzentration kostet es, 50 Arbeitsschritte bei einem herkömmlichen Mischpult - egal ob analog oder digital – auszuführen? Und wenn der Sänger am Ende noch drei Korrekturen und der Gitarrist auch noch eine Änderung wünscht werden bei einer Drei-Mann-Combo schnell 90 oder 100 Arbeitsschritte daraus! Mit der TOTEM-Funktion arbeiten sie superschnell und entspannt, schalten die Funktionen fehlerfrei weil automatisiert, müssen nicht endlos in Menüs suchen und haben Zeit für das Wesentliche, für den Sound und die Musiker.


Wie funktioniert DOGS?

DOGS steht für Direct Output Gain Stabilisation. Wenn diese Funktion aktiviert ist, bleiben die Ausgangspegel an den Direktausgängen der Kanäle konstant, auch wenn sich die Stellung der Gain-Regler ändert. Ein Beispiel: Sie möchten die Kanalsignale für eine Aufnahme oder eine FOH/Monitor Anwendung über die Direct Outs weiterverarbeiten. Allerdings soll sich der Pegel, den Sie an ihre DAW oder das zweite Mischpult senden während der Aufnahme/Show nicht mehr verändern, selbst dann nicht, wenn Sie für den Live Mix Justierungen vornehmen müssen. Liegt also beispielsweise an Kanal 1 die Snare Drum an und der Drummer spielt während des zweiten Sets auf einmal lauter, dann drehen Sie den Gain-Regler für Kanal 1 um 3dB zurück. Am Direct Out werden im gleichen Moment und nicht hörbar diese 3dB kompensiert und der Ausgangspegel bleibt konstant. Damit ist die Aufnahme oder das Signal am zweiten Pult frei von störenden Pegelschwankungen und ihr Saalmix wurde trotzdem korrigiert. Das Resultat ist ein zufriedener FOH Techniker, ein zufriedener Monitor Techniker, zufriedene Musiker und ein zufriedenes Publikum.
Die DOGS Funktion kann jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden, es ist kein Neubooten des Mischpultes oder zusätzlicher Speichervorgang notwendig.


Wie kann ich FOH/Monitor Szenarien mit der Si-Serie realisieren?

FOH/Monitor Szenarien bedeuten grundsätzlich immer, dass zwei Mischpultplätze auf die gleichen Signalquellen zugreifen, um damit unterschiedliche und unabhängige Mixes zu erstellen. Zum einen für den Saal und das Publikum, zum anderen für die Darsteller auf der Bühne, die sich selbst und die restlichen Signale zur Kontrolle ebenfalls über Bühnenmonitore oder In-Ear Sets hören möchten. Die Pegel variieren hier natürlich für jeden Mix, denn ein Sänger wird sich im Normalfall lauter als den Rest der Band hören wollen. Und der Schlagzeuger wird wiederum eher den Bassisten im Vordergrund wünschen, während das Publikum natürlich einen ausgewogenen Mix bevorzugt.

Wenn zwei Mischpulte auf die gleichen Signalquellen zugreifen möchten, müssen diese an irgendeinem Punkt „gesplittet“ oder aber weitergeleitet werden. Im analogen Zeitalter wurden für diesen Zweck analoge Splitter eingesetzt, mit denen jedes Bühnensignal in „Y-Manier“ auf zwei Leitungen verteilt wurde. An jedem der beiden Mischpulte lag dann ein eigenes analoges Multicore an und jeder Toningenieur konnte die Eingangsempfindlichkeit und die Ausgangspegel komplett unabhängig voneinander justieren.

Analoge Splitter werden zwar immer noch eingesetzt, allerdings gibt es im Zeitalter der digitalen Multicores und digitalen Mischpulte auch andere Lösungen, die weniger aufwändig weil platz- und kostensparender sind. Die Schlüsselfrage lautet bei den meisten Szenarien, wer regelt den analogen Gain für die Bühnensignale und wie unabhängig voneinander können Pegel während der Show verändert werden. Denn wird nur eine Stagebox ohne analogen Splitter verwendet, so besitzen die Preamps dieser Stageboxen natürlich auch nur einen Gain-Regler.

Da die Si-Serie je nach gewählter Eingangsbuchse im Kanalzug einen analogen Gain ODER einen digitalen Trim anzeigt, muss festgelegt werden, wer den analogen Gainpegel während der Show regeln darf. Soll dies beispielsweise der Monitormann erledigen, so werden die Bühnensignale am Monitorpult direkt oder via Stagebox an das Monitorpult angeschlossen.
Wird eine Stagebox verwendet, sollte das Monitorpult zwei Kartenslots haben (z.B. Si Impact, Si Performer), da die Signale über die Direct Outs der einzelnen Kanäle auf den zweiten Port (via MADI oder Dante zum Beispiel) an das FOH Pult geroutet werden.

Nachdem der Monitormann dann die Gain-Pegel eingestellt hat, aktiviert er an seinem Pult für die Show DOGS. Ab diesem Moment werden Gain-Justierungen automatisch am Direct Out ausgeglichen. Der Pegel des Signals, dass zum FOH Platz geht, ändert sich somit nicht. Das heißt kein Stress, saubere Pegel, zufriedene Musiker, zufriedenes Publikum.

Diese Variante funktioniert natürlich auch umgekehrt, also wenn die Stagebox ans FOH Pult angeschlossen ist und die Signale via Direct Out vom FOH an den Monitorplatz weitergeleitet werden.
Die Return-Ausspielwege auf die Bühne für den Saalmix oder die Bühnenmonitore muss das jeweilige Pult von seinen integrierten Buchsen oder - wenn an dieses Pult die Stagebox angeschlossen ist - direkt auf die Stagebox routen.


Kann ich Showfiles auch ohne Mischpult erstellen oder bearbeiten?

Ja, das geht mit dem Offline Editor Programm. Dieses Programm kann von der Soundcraft Website www.soundcraft.com heruntergeladen werden (Rubrik „Downloads“ / Offline Editors oder Rubrik „Products“ beim jeweiligen Mischpult). Dieses Showfile kann auf einem USB Stick gespeichert und später problemlos ins Pult geladen werden.