Zwei Soundcraft Vi6 im Bremer Musical Theater

Die Firma Avilux stellt Digitalkonsolen für "Marie Antoinette" zur Verfügung

Vi6 Musical Theater Bremen - v.l.: Rainer Brünjes, Firma (AVILUX) Nicky Fischer (Mix Engineer), Athanasios Rovakis (Sounddesign), Mathias Kluge (Mix Engineer), Janine Gröbner (Radio Operator)

Das Leben der Marie Antoinette, eine der schillerndsten Figuren des 18. Jahrhunderts und letzte Königin Frankreichs, liefert genug Stoff für ein „prächtiges Musical voller Emotionen“, dass von Januar bis Ende Mai 2009 im Bremer Musicaltheater aufgeführt wird.

Die Audiosignale des Musicals werden über zwei 96kanalige Soundcraft Vi6 Konsolen abgemischt, die von der Fa. Avilux in Bremen für diesen Zeitraum gemietet wurden. Die beiden Soundcraft Vi6 Konsolen stellen insgesamt 192 Mischkanäle zur Verfügung und fungieren als Kombination aus FOH- und Monitorpult. Auf dem Monitorpult wird gleichzeitig noch der Vocal-Submix erstellt. Beide Vi6 Konsolen stehen am FOH-Platz und werden von nur einer Person bedient.

Das komplexe Sounddesign plante Athanasios Rovakis, der technische Leiter des Bremer Theaters, in wochenlanger Detailarbeit und vielen Praxistests. Ziel war es, dass eine Person problemlos den FOH- und Monitormix betreuen kann und ein virtueller Soundcheck möglich ist. Dabei sollte die Übersicht für den Toningenieur auch bei Korrekturen und Umbesetzungen nicht verloren gehen. Aufgrund der bei Soundcraft implementierten MADI-Architektur ist ein Split der Audiosignale von der Stagebox an der Bühne zum Monitorpult problemlos möglich.

Diese Möglichkeiten vereinfachen die Einrichtung enorm und stellen auch im laufenden Betrieb eine große Hilfe dar. Systemchecks, Korrekturen und Umbesetzungen können nahezu unter Originalbedingungen stattfinden. Auch die Übergabe der Show an neues Personal kann dadurch zeitsparend und „in Echtzeit“ einstudiert werden.

Für Athanasios Rovakis sind bei der Auswahl der Mischpulte neben der Realisierung der MADI-Architektur noch weitere Punkte entscheidend gewesen. Die Übersichtlichkeit und der logische Aufbau der Bedienoberfläche ist ein wesentliches Merkmal für die Praxis.

„Bei der Vi-Serie sind viele Details sehr praxisnah gelöst und ermöglichen uns das notwendige schnelle Arbeiten mit dem Pult. Als Toningenieur beim Musical braucht man eine sehr ergonomische und übersichtliche Arbeitsumgebung um die hohe Anzahl von Schalt- und Mischvorgängen sicher bewältigen zu können. Dies ist bei den Soundcraft Pulten der Fall“, erläutert A. Rovakis. „Und beide Pulte laufen seit der ersten Einrichtung völlig störungsfrei. Das ist bei einer solchen Produktion einer der wichtigsten Aspekte überhaupt. Ich kann sagen, dass wir mit der Entscheidung rundum zufrieden sind.“

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