Equalizer

Der Einsatz von Equalizern zur Frequenzgangkorrektur von Lautsprechern

Mit Equalizern lässt sich der Amplitudenfrequenzgang der einzelnen Lautsprecher entzerren. Naturgemäß haben Lautsprecher in bestimmten Frequenzbereichen Defizite. Diese können in gewissen Grenzen mit Filtern entsprechend entzerrt werden. Dazu werden in der Regel so genannte Bell- und Shelving-Filter eingesetzt. Bell-Filter haben einen glockenförmigen Amplitudenverlauf, während die Form eines Shelving-Filters sehr anschaulich mit der deutschen Bezeichnung „Kuhschwanzfilter“ beschrieben wird. Letzterer wird zum Beispiel typischerweise zur CD-Horn- Entzerrung benutzt.

Hochtontreiber haben die Eigenschaft die Energie mit steigender Frequenz immer stärker zu bündeln. Durch den Einsatz eines Constant-Directivity-Horns wird die Energie der höheren Frequenzbereiche auf einen größeren Pegel singt. Hier wird nun durch eine kräftige Höhenanhebung dieser Pegelabfall kompensiert. Der spektrale Wirkungsbereich eines Bell-Filters wird als Bandbreite (engl.: Bandwidth) bezeichnet und ist als die Differenz der oberen und unteren Grenzfrequenz definiert. Bei den Grenzfrequenzen ist der Pegel jeweils um 3 dB niedriger als bei der Resonanzfrequenz. Häufig wird die Bandbreite auch als Güte Q ausgedrückt, welche der Quotient der Resonanzfrequenz und der Bandbreite ist.

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