Testbericht AKG K 121 Studio

Von Thomas Zahn - Keys 2/2009

Keys 2/09
Keys 2/09

Die Verarbeitungsqualität ist, wie man es von AKG gewohnt ist, sehr gut.

Der Klang des Testkandidaten ist in Anbetracht des günstigen Preises sehr ordentlich. Halboffene Systeme klingen in der Regel offener und luftiger - Freunde des halboffenen Hörens behaupten, diese Bauform bilde das Klangerlebnis realistischer ab als geschlossene Kopfhörer. Halboffene Konstruktionen liefern darüber hinaus einen besseren, weil druckvolleren und detaillierteren Bassbereich als offene Kopfhörer - und der AKG K 121 bildet hier erfreulicherweise ebenfalls keine Ausnahme und weiß das Beste aus beiden Klangwelten in sich zu vereinen.

Der von vielen Kopfhörern bekannte Effekt der Im-Kopf-Lokalisation, bei dem die Stereomitte der Mischung im Zentrum des Kopfes wahrgenommen wird - ein von vielen Kopfhörerbenutzern als unangenehm empfundenes Phänomen - konnte beim Testkandidaten nur bedingt festgestellt werden. Der Grund hierfür liegt in der patentierten Varimotion-Technologie, die durch Einsatz unterschiedlicher Membranstärken sowohl das Stereo-Panorama als auch die Tiefenstaffelung gut ausgeprägt erscheinen lässt. Insgesamt lädt der AKG K 121 zu Iängerem Hören ein, das gebotene Klangbild ist stets klar und nie ermüdend.

Der AKG K 121 bietet alle systembedingten Charakteristika eines halboffenen Systems und weiß vor allen Dingen durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, die solide Verarbeitung und das stets aufgeräumte Klangbild zu überzeugen. Wer sich für ein halboffenes, supraaurales System interessiert, sollte mit dem Testkandidaten AKG K 121 Studio einen Probelauf wagen.

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