Testbericht AKG Rhythm Pack
Von Thomas Adam - Sticks 2/2009
Ein Mikrofon-Bundle ist eine praktische Sache: Der Hersteller stellt einige seiner Meinung nach am besten für einen bestimmten Zweck geeignete Mikrofone zusammen, packt sie in einen praktischen Koffer und bietet das Ganze meist mit einem kleinen Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf an. Der Preisvorteil beim Rhythm Pack von AKG fällt allerdings eher gewaltig aus, denn rechnet man die Einzelpreise der enthaltenen Mikros zusammen, spart man mit dem Pack über 300 Euro – das hört sich doch schon mal gut an!
Das D 112 hier vorzustellen, hieße Eulen nach Athen zu tragen, ist es doch schon seit vielen Jahren das weltweit am stärksten verbreitete Livemikrofon für die Bassdrum.
AKG hat mit seiner Empfehlung des D 40 für die Snaredrum gut getan, der Sound ist klasse. An den Toms liefert das D 40 einen sehr satten Sound ab. Die Bässe sind deutlich vertreten, ohne dass etwas dröhnt.
Das C 430 ist ein Kondensatormikrofon, es benötigt also zum Betrieb eine Phantomspeisung. Der Sound an den Cymbals ist sehr hell und klar, man merkt, dass die Höhen hier eine leichte Betonung erfahren, die aber sehr angenehm wirkt. Übersprechende Toms klingen deutlich schlanker als über die D-40-Mikros, daher ergänzen sich die Modelle optimal
Da hat AKG ein schönes Paket zusammengestellt – und das zum kleinen Preis.
