Testbericht AKG LC
Von Andreas Ederhof - Soundcheck 5/2009
AKGs LC ist ein Bühnengesangsmikrofon, sich durch seine schlanke Form und elegantes Design wohltuend von der Masse der Vocalmikros abhebt. Während die meisten Gesangsmikros in der typischen Eistütenform daherkommen, präsentiert sich das AKG LC mit einem schlanken Mikrofonschaft und einem ebenfalls sehr filigranen Einsprechkorb. Das Mikro ist mit einer Kondensatorkapsel ausgestattet, welche die Nuancen der Stimme sehr genau in elektrische Signale umwandelt. Um die Sprachverständlichkeit noch weiter zu verbessern, kann eine akustisch wirksame Kappe auf die Mikrofonkapsel aufgesteckt werden, die von AKG den Namen Presence Boost Adapter bekommen hat.
Das AKG LC weist eine Nierencharakteristik auf, wodurch von hinten einfallender Schall maximal bedämpft wird. Die Nierencharakteristik zeigt im Frequenzbereich von 50 Hz bis 8 kHz praktisch keine Abweichungen, wodurch das AKG LC eine sehr gute Rückkopplungsfestigkeit aufweist.
Die Kondensatorkapsel ist schwingend gelagert, wodurch die Griffgeräusche sehr gut bedämpft werden. Durch diese Maßnahme wird die Körperschallübertragung -ähnlich wie bei der Mikrofonspinne eines Studiomikrofons - stark reduziert. Das Rumpeln in der PA, das normalerweise beim Zurückstecken des Mikrofons in die Klemme entsteht, ist beim LC praktisch nicht zu hören.
Das AKG LC liegt sehr gut in der Hand und vermittelt aufgrund seines optimalen Gewichts von 260 g eine hohe Wertigkeit.
