Testbericht AKG D 5
Von Martin Hömberg - Production Partner 10/2007
Bevorzugte Applikation des D 5 ist der ausdrucksstarke Rocksänger. Die Richtcharakteristik ist eine Superniere, was den Schalleinfall aus 135 Grad zur Einsprechrichtung besonders stark unterdrückt, dass in diesem Winkel seitlich agierende Bühnenkollegen wirksam im Crosstalk reduziert werden können.
Der Wandler ist im Mikrofonkorpus elastisch gelagert; Griff- und Kabelgeräusche halten sich in Grenzen. Popp-, Wind- und Atemgeräusche werden durch den innen sitzenden Windschutz reduziert, die äußerst robuste Gitterkappe ist ein wirksamer Schutz vor Beschädigungen.
Der reduzierte Proximity-Effekt und die gute Abbildung im oberen Bereich ermöglicht auch den Einsatz bei der Abnahme von Toms im Kessel der Trommel. Auch für einen lauten Gitarrenamp, über den eine Rhythmusgitarre im Präsenzbereich gespielt wird, ist das D 5 eine Empfehlung
