Pressemitteilung
Freitag, 12. Februar 2010

Soundcraft erweitert mit dem Si1 Digitalmischpult die Si Serie auf drei Modelle

Fader Glow, 40 Bit Floating Point Prozessing, Lexicon Effektgeräte, OLED Displays - diese Merkmale kennen professionelle Anwender bereits von den Studer Vista Mischpulten bzw. von der Soundcraft Vi Serie.

Die Si Serie bietet einen ähnlichen Leistungsumfang wie die Vi Konsolen mit ebenfalls exzellenter Klangqualität zu einem deutlich geringeren Preis. Statt mehreren Vistonics™ Touch Screens wird eine Kombination aus E-Strips und OLED Displays in den einzelnen Sektionen verwendet. Das dezentrale Bedienkonzept ermöglicht die Arbeit von mehreren Toningenieuren gleichzeitg an einem Pult.

Mit dem Si1 stellt Soundcraft das bisher kleinste Digitalpult in der Si-Serie mit insgesamt 29 Fadern vor. Es stehen 16 Eingangsfader zur Verfügung die auf 3 Layern   Ebenen insgesamt bis zu 48 Monokanäle abmischen können. Zusätzlich verfügt das Pult über 4 separate Stereoeingänge sowie 4 integrierte Lexicon Effektgeräte mit eigenen Stereo-Returns. Damit umfasst die Anzahl der Prozessingkanäle beim Si1 insgesamt 64. Hinzu kommen komfortable 12 VCA- und 8 Mute-Gruppen sowie eine umfangreiche Szenenautomation für die Signalverwaltung.

In der Ausgangssektion stehen beim Si1 – genau wie bei den größeren Si2 / Si3 Pulten – 35 Busse zur Verfügung (24 Aux Sends/Gruppen, 8 Matrix, LCR). Alle Busse verfügen über einen vollparametrischen 4-Band EQ und über einen graphischen Terzband Equalizer.  Gates, Kompressoren, Delays (max. 1 Sekunde) sowie HPF/LPF komplettieren die DSP-Palette in den Ein- und Ausgängen.

In der Standardversion ist die Rückseite des Si1 mit 32 Mic/Line Vorverstärkern und 19 Line Ausgangsbuchsen bestückt. Diese Buchsen können den Kanälen/Bussen flexibel zugeordnet werden. Für zusätzliche I/O lassen sich weitere Module mit analogen oder digitalen Ein-/Ausgängen nachrüsten. Die Optionen umfassen neben den analogen XLR Buchsen auch Karten in den Formaten MADI, ADAT, AVIOM und AES/EBU (XLR und SubD). Weitere Formate sind geplant.

Mit dem Editorprogramm „Virtual Si“ ist die Programmierung von Shows möglich, die später via USB Stick ins Pult geladen werden. Das Layout der Software entspricht grafisch exakt dem Mischpult, so dass die Software neben der Arbeitsvorbereitung auch mit der Pultoberfläche vertraut macht.
Damit stellt sich das Si1 auf nur 120cm Breite als extrem leistungsfähige Beschallungskonsole dar, die auch für platzkritische Anwendungen in Festinstallationen (Theater, Kirchen, Mehrzweckhallen) oder im Touring Betrieb ohne Kompromisse eingesetzt werden kann.

Einmalig in dieser Preisklasse ist das von Studer und der Vi-Serie übernommene 40 Bit Floating Point Prozessing. Dies bietet dem Anwender nahezu unbegrenzten Headroom, 100%ige Auslastung aller DSP Ressourcen (Delays, EQs, Dynamics, Lexicon Effekte usw.) und verhindert unerwünschte "Komprimierungseffekte" in den Mix Bussen, - ein Effekt der bei vielen digitalen Mischpulten auftritt, wenn alle Resourcen vollständig genutzt werden.

In Zukunft wird die Si Serie auch mit den Stageboxen der Soundcraft Vi Systeme betrieben werden können. Dies ermöglicht maßgeschneiderte Systemlösungen die optimal an die jeweiligen Budget- und Anforderungsprofile angepasst sind. Zudem werden bestehende Vi Systeme mit der Si Serie um eine günstige Bedienoberfläche erweitert, die zusätzlich auch als Stand-Alone Pult mit lokaler I/O eingesetzt werden kann.

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