Seebühne Bremen
Der Fliegende Holländer auf der ‚Seebühne Bremen‘
Ausstattung
100 Mono Input Channels,
10 Stereo Input Channels ,
16 Mono (Sub)Groups
20 Stereo (Sub)Groups,
10 Mono Aux Busse ,
10 Stereo Aux Busse
Matrix mit 20 Ausgängen
4 Stereo Master-Summen
15 Control Group Masters (VCA-Style)
3 Stageboxen mit insgesamt:
96 analoge Mic/Line Inputs
32 analoge Line-Outs
Localrack:
1x MADI I/O
2x ADAT In
ca. 32 analog Mic/Line Inputs
ca. 32 analog Line-Outs
Eine Seebühne sorgte nicht nur in Bregenz für Furore. Auch in Bremen treibt es die Kunst aufs Wasser. In einer einmaligen Atmosphäre, umrahmt von einer maritimen Industriekulisse, inszenierte das Theater Bremen erstmalig einen großen Opernklassiker auf einer schwimmenden Seebühne.
Weltklasse-Solisten des Theater Bremen (u. A. Tina Kiberg, Kurt Rydl, Markus Marquardt, Benjamin Bruns) und die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Poschner, garantierten einen unvergesslichen Event unter freiem Himmel.
Die technische Herausforderung bestand darin, dass sich die 40 x 20 Meter große Bühne, mit einem Tidenhub von 4 Metern, auf- und ab bewegt. Eigens für die Lautsprecher wurden Träger ins Hafenbecken eingelassen, damit sich das Lautsprecher-Niveau sich zur Tribüne hin nicht verändert.
Als FOH Mischpult kam ein STUDER Vista 5 mit 32 Fadern zum Einsatz. Die Konsole war mit drei Stageboxen ausgestattet, die über Glasfaser abgesetzt auf der Bühne installiert wurden. Dank der flexiblen DSP-Architektur konnte das Pult vor Ort optimal an die Gegebenheiten angepasst werden. Letztendlich kamen knapp 200 Audio-Kanäle und 120 Ausgangsbusse zum Einsatz.
Zum Abschluss der 2-wöchigen Opernaufführung in Bremen wurde Richard Wagners ‚Fliegender Holländer‘ am 8. Juli auch auf der Nordseeinsel Spiekeroog aufgeführt. Dies war die erste Freilichtinszenierung auf einer Nordseeinsel in der Geschichte der bekannten Wagner Oper.